Forrester und Gartner

5 Management-Ratschläge für Virtualisierung

13.01.2011 | von Hartmut  Wiehr
Virtuelle Server und Cloud Computing werden die IT zwar nicht völlig umkrempeln. Aber Organisation und Management müssen sich stark ändern, sagen Analysten.

Manche sprechen davon, dass sich mit Virtualisierung und Cloud Computing die IT komplett verändert habe. Schaut man sich bei den Unternehmen um, muss man diese Aussage relativieren: Die meisten Unternehmen halten sich noch immer zurück mit der Installation von virtuellen Servern, da ihnen die Gefahren für ihre Daten zu groß erscheinen. Von einem großen Umbruch kann bis jetzt erst in Ansätzen die Rede sein, doch der Druck wird immer größer.

Vielleicht kommt der ganz große Umbruch erst morgen oder übermorgen. Vielleicht war aber es auch gar nicht die Intention, mit Virtualisierung und Cloud die IT vollständig umzustürzen. Es ging und geht um einen Ansatz, der realistischer ist, als es Freunde und Feinde der neuen Technologien wahrhaben wollen: um die Industrialisierung der IT, um die Einführung von Automatisierung und flexiblen Methoden der Installation, Konfiguration und Migration von Anwendungen und Funktionen.

Rachel Dines, Analystin bei Forrester Research, glaubt ebenfalls nicht, dass es bei Cloud Computing und virtuellen Servern um die totale Veränderung der traditionellen IT geht. Sehr wohl stünden aber Organisation und Management der IT auf dem Prüfstand, die heute mindestens genauso wichtig seien wie die Technologie im engeren Sinne.

Heute, so Dines, sei es bereits möglich, granulare Zugriffe auf CPU-Zyklen, Arbeitsspeicher, Speicherkapazitäten oder I/O-Bandbreite zu organisieren, die sich von der jeweiligen physikalischen Begrenztheit frei machen würden. Dies hätte die IT-Abteilungen bereits dazu gezwungen, sich von der früheren Silo-Architektur zu lösen.

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