Gartner leistet Aufklärungsarbeit

5 Irrtümer über die Private Cloud

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Beitrag in Zusammenarbeit mit Microsoft
19.10.2012 | von 
Werner Kurzlechner
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
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Mit dem Einstieg in die Private Cloud positioniert sich die IT als unverzichtbarer Service-Makler im Unternehmen. Ausbaufähigkeit für Public und Hybrid Cloud Computing ist gegeben. Das sagen jedenfalls die Analysten von Gartner.
Foto: julien tromeur - Fotolia.com

Private Cloud Computing ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Nach Ansicht von Gartner gibt es dennoch immer noch Missverständnisse auf Anwenderseite. Deshalb räumen die Analysten mit fünf Fehlwahrnehmungen auf, die IT-Managern den Blick auf den wahren Wertbeitrag der Private Cloud verstellen. „Das Wachstum von Private Cloud Computing ist getrieben durch die rasante Ausbreitung von Virtualisierung und Virtualisierungsmanagement, das Wachstum an Angeboten für die Private Cloud und den Druck auf die IT, schneller und billiger zu liefern“, sagt Gartner-Analyst Tom Bittman. Fünf Irrtümer gelte es dabei aufzuklären.

1. Private Cloud ist nicht gleich Virtualisierung

Ein häufiger Verständnisfehler ist laut Gartner die schlichte Gleichsetzung der privaten Wolke mit Virtualisierung. Zwar stelle die Virtualisierung von Servern und Infrastruktur eine entscheidende Grundlage für den Weg in die Cloud dar. Dennoch müsse man die beiden Dinge klar auseinanderhalten. Dank Virtualisierung können Ressourcen wie Server, Desktops, Storage, Netzwerke und Anwendungen dynamisch und granular als ein gemeinsamer Pool begriffen und nach Belieben umverteilt werden. Gartner nennt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, über die virtualisiert werden kann: virtuelle Maschinen, Container für Betriebssysteme und Anwendungen, robuste Betriebssysteme, Software für Storage Abstraction und Grid Computing sowie horizontale Skalierung und Cluster Tools.

Alles das schafft quasi erst die abstrakte Basis, auf die Private Cloud Computing aufsetzen kann. „Private Cloud Computing ist eine Art des Cloud Computings, die von jeweils nur einer Organisation genutzt wird“, so Gartner. Zumindest sei in jedem Fall gesichert, dass ein Unternehmen isoliert vom Rest der Welt in der Wolke tätig sein kann.

2. Private Cloud dreht sich nicht allein um Kostensenkung

Durch Private Cloud Computing kann eine Firma die Betriebskosten senken, indem übliche mit Standardangeboten verbundene Aufgaben eliminiert werden. Zudem können Hardware-Ausgaben reduziert werden, da Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Diese Vorteile auf der Kostenseite sieht auch Gartner. Die Analysten geben aber zu bedenken, dass vor dem Schritt in die Wolke beispielsweise in Automatisierungs-Software investiert werden müsse.