Conrad Electronic

3D-Druck-Service in der Filiale

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Conrad Electronic hat in einer Münchner-Filiale ein neues Servicekonzept namens 3D-Printhub gestartet: Endkunden können an zwei Arbeitsplätzen Objekte vor Ort digitalisieren und ausdrucken.

Zielgruppe dieses Dienstes sind sowohl gewerbliche Anwender wie Ingenieurbüros, Handwerker oder Architekten, als auch private Nutzer wie Studenten oder Modellbauer. In dem 3D-Printhub in der Filiale München-Moosach stehen zwei Arbeitsplätze mit 3D-Drucker, 3D-Scanner und PC quasi zur Miete zur Verfügung. Interessierte Anwender können sich in der Filiale registrieren und erhalten eine Zugangskarte zum 3D-Printhub. Zum Angebot gehört eine 15-minütige Einweisung vor Ort. Bei Bedarf können die Nutzer eine kostenpflichtige Beratung dazu buchen. Apropos buchen, der Service kostet je 30 Minuten Nutzungszeit 10 Euro. Das Verbrauchsmaterial ist in diesem Preis enthalten. Dieses Startangebot des Service gilt laut Conrad Electronic bis zum 30.06.2015. Die Zeiterfassung erfolgt durch Filialmitarbeiter, die Zahlung an der Kasse.

Auf den PCs läuft eine CAD-Software, die mit dem 3D-Druck-Format STL umgehen kann. Als 3D-Drucker kommen ein Renkforce RF-1000 sowie ein Z18 von Makerbot zum Einsatz. Zudem befinden sich an den Arbeitsplätzen zwei unterschiedliche Scanner zum Erfassen von 3D-Objekten. Für gewerbliche Kunden bietet Conrad Electronic bereits seit Beginn des Jahres 2015 einen Online-Service für 3D-Druck an. Dieser Service ist auf den Workstations im 3D-Printhub verlinkt, falls die Nutzer höherwertige Objekte ausgeben wollen, als dies mit den Lösungen vor Ort möglich ist.

"Wir möchten mit unserer 3D-Druck Servicestation, die ähnlich einem Copyshop funktioniert, erste Anlaufstelle für gewerbliche und institutionelle Kunden sowie Verbraucher sein, die 3D-Druck schnell und unkompliziert für ihre Zwecke nutzen möchten. Jeder soll Zugang zu dieser Technik erhalten.", so Lars Heyne, Projektverantwortlicher in der Unternehmensentwicklung von Conrad Electronic. (mje)