Project Management

37signals ist Geschichte, Basecamp die Zukunft

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Das weltweit belieb­te kollaborative Projekt-Management-Tool Basecamp wird zum einzigen Produkt und Geschäftszweck des Anbieters 37signals, der sich nun in Basecamp umbenannt hat.

Das im Jahre 2004 gegründete Unternehmen hatte sich zunächst auf Webdesign und später dann auf Web-Anwendungsentwicklung konzentriert. Am bekanntesten ist wohl das Open-Source-Framework "Ruby on Rails", das 37signals ursprünglich für den internen Gebrauch entwickelt hatte. Später kamen dann kommerzielle Produkte hinzu, allen voran Basecamp, das gestern seinen 10. Geburtstag feierte und nach Angaben von "The Register" derzeit von 285.000 Unternehmen weltweit eingesetzt wird.

Basecamp ist fortan ein One Trick Pony...
Basecamp ist fortan ein One Trick Pony...

Jason Fried, Mitgründer des Unternehmens, hat sich nun entschlossen, die Geschäfte auf das Erfolgsprodukt zu konzentrieren. Andere Tools wie beispielsweise die Low-end-CRM-Lösung "Highrise" oder das Social-Business-Werkzeug "Campfire" sollen verkauft oder in eigenständige Unternehmen ausgelagert werden. Das wichtigste Produkt sei Basecamp, schreibt Fried in seinem Blog. Mehr als 15 Millionen Menschen hätten sich dort angemeldet, allein in der vergangenen Woche seien 6622 Firmenregistrierungen hinzugekommen.