3270-Terminals an Unix-Server gekoppelt

15.05.1992

BILLERICA (IDG)-Nicht die Liebe zum Großrechner, sondern die hohen Kosten bei der Neuanschaffung einer Client-Server-Architektur sind der Grund, warum noch viele Unternehmen dem Trend zum Downsizing widerstehen. Oft sind Hunderte oder gar Tausende von 3270-Terminals installiert, die durch PCs ersetzt werden müßten. Die amerikanische Bull-Tochtergesellschaft Integris, Spezialist für Systemintegration, hat hier eine Marktlücke entdeckt.

Angeboten wird die Software "XPU4" mit deren Hilfe Anwender jetzt auch von ihren "dummen Terminals" aus auf Anwendungen zugreifen können, die auf dem Unix-Server liegen. Der Unix-Rechner agiert dabei laut Hersteller bei Bedarf wie ein IBM-Host im SNA-Netzwerk. Von der Vermarktung dieser Software darf sich Integris einigen Erfolg versprechen: Nach Berechnungen des US-Beratungsunternehmens Arthur D. Little sind die Kosten um zehn bis 20 Prozent geringer, wenn eine Anwendung anstatt auf einem Mainframe auf einem Unix-Server läuft.