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Sicherheitslösungen für Industrie 4.0

21 Partner gründen Nationales Referenzprojekt IUNO

07.12.2015
Vernetzte Produktionssysteme müssen vor Cyberattacken und Spionage geschützt werden. 21 Partner aus Industrie und Forschung haben deshalb das Nationale Referenzprojekt „IUNO“ ins Leben gerufen. Bis 2018 wollen sie Sicherheitslösungen erarbeiten und als Werkzeugkasten dem Mittelstand zur Verfügung stellen.

Die 21 Partner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten IUNO-Projekts haben auf der Fachmesse SPS IPC Drives Ende November in Nürnberg der Öffentlichkeit ihre Pläne vorgestellt. Das Projekt, das bereits im Juli 2015 begonnen hat, will mit einem Verbund von Partnern aus Industrie und Forschung praxistaugliche Konzepte und Lösungen für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0 erstellen.

Dabei kombiniert IUNO eine Vielzahl von Szenarien entlang unterschiedlicher Wertschöpfungsketten - etwas aus der Automobilwirtschaft, der Möbelindustrie, den Werkzeugmaschinenherstellern - und führt die jeweils gewonnenen Ergebnisse in einem Werkzeugkasten zusammen, der auch für andere Einsatzfelder und Unternehmen anwendbar sein soll. Beteiligt an dem Projekt sind unter anderem die HOMAG Group, WIBU-Systems, die Siemens AG und das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC). Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 33 Millionen Euro und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 20 Millionen Euro als Teil der neuen Hightech-Strategie gefördert.

Die Projektbeteiligten sind sich darin einig, dass sich in Zukunft kein produzierendes Unternehmen der Notwendigkeit entziehen kann, seine Produktionssysteme zu vernetzen, wenn es wettbewerbsfähig bleiben will. Dabei werde sich unweigerlich die Frage stellen, wie die eigenen Daten und Systeme nachhaltig geschützt werden können. "IUNO wird hier konkrete Antworten liefern. Gerade die kleinen und mittelständischen produzierenden Unternehmen sollen von den Ergebnissen profitieren", sagt Projektkoordinator Ernst Esslinger von der HOMAG Group.