Microsoft-Suite für den Mac

2011 – das Office, in dem wir Kontakt aufnehmen

Thomas Cloer
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Microsoft hat mit Office 2011 eine Büro-Suite für den Mac im Gepäck. Das Paket zielt eindeutig auf bessere Integration in Microsoft-Umgebungen.

Microsoft hat auf www.microsoft.de/mac bereits die wichtigen Neuerungen in seinem Mac-Paket vorgestellt. Wir haben die finale Version ausführlich angesehen und sind durchaus angetan, um das bereits vorwegzunehmen.

Ribbon, Menüs, Symbolleisten - ein bisschen viel des UI-Guten für kleinere Bildschirme (Screenshot: Thomas Cloer)
Ribbon, Menüs, Symbolleisten - ein bisschen viel des UI-Guten für kleinere Bildschirme (Screenshot: Thomas Cloer)

Die klassischen Office-Anwendungen Word, Excel und PowerPoint laufen in Version 2011 deutlich schneller und geschmeidiger als die Vorversionen 2004 und 2008. Der Hersteller hat hier offensichtlich den Code gründlich überarbeitet und entschlackt, was der Performance sichtlich gut bekommen ist.

Microsoft hat in Office 2011 jetzt auch in den Mac-Versionen die im Windows-Pendant bereits mit Office 2007 eingeführte „Fluid“-Oberfläche mit der kontextsensitiven „Ribbon“-Befehlsleiste (zu Deutsch „Menüband“) eingebaut. Die bisherige, Mac-typische Menüstruktur plus Symbolleiste ist aber weiterhin vorhanden, und anders als im Windows-Office lässt sich das Ribbon auf dem Mac auf Wunsch auch ausblenden.

Im Prinzip hat Microsoft in Office 2011 beim UI also „doppelt gemoppelt“ – über die Sinnhaftigkeit dieses Schritts lässt sich streiten. Zumindest sollten „Switcher“, die vom PC zum Mac wechseln, sich mit dem Menüband im neuen Mac-Office leichter zurechtfinden – was die Absicht des Herstellers gewesen sein dürfte. Speziell auf kleineren Bildschirmen etwa von Apples 13-Zoll-Notebooks (1280 x 800 px) nimmt das Ribbon aber in der Höhe unnötig viel Platz weg.

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