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2006: Handys überholen Festnetztelefone

25.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Grenzen der Mobiltelefonie sind noch lange nicht erreicht: Im Jahr 2006 wird es 1,6 Milliarden Handy-Kunden weltweit geben, während nur 963 Millionen Menschen einen Festnetzanschluss besitzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des US-Marktforschungsunternehmens Carmel Group. Besonders in Europa und Asien soll die Zahl der Mobiltelefonierer stark wachsen. Die Handy-Verbreitung hat den Auguren zufolge Vor- und Nachteile für die arbeitende Bevölkerung. Einerseits können Anwender damit unabhängig von ihrem Standort und zu jeder Zeit job-relevante Daten abrufen, auf der anderen Seite droht eine Datenflut. "Die Ausbreitung der Mobilfunktechnologie wird den Entscheidungsfindungsprozess nicht verbessern", glaubt Carmel-Chef Jimmy Schaeffler. "Handys werden die Anwender beim Informationsabruf unterstützen, aber sie werden ihnen nicht bei der Analyse und Synthese von Daten helfen."