Cloud-Management

20 Millionen Dollar Wagniskapital für Zimory

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Berliner Cloud-Startup Zimory hat eine neue Finanzierungsrunde über 20 Millionen US-Dollar abgeschlossen.

Neben den bisherigen Geldgebern Creathor Venture, High-Tech Gründerfonds (HTGF), IBB Beteiligungsgesellschaft, Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und T-Venture ist einer Mitteilung zufolge die Deutsche Börse Group als neue strategischer Investor mit von der Partie. Die will mit Zimory und dem TÜV Rheinland einen Marktplatz für standardisierte RZ- und Speicherkapazitäten aufbauen, der im Januar 2014 an den Start gehen soll.

"Die Finanzierung wird den Ausbau unserer Ressourcen, unsere globalen Verkaufs und Marketing-Initiativen sowie unsere Produktentwicklung beschleunigen", erläutert Zimory-Chef Rüdiger Baumann. Zusammen mit der Deutschen Börse Cloud Exchange (DBCE) und den Investoren werde es Zimory gelingen, eine internationale Führungsrolle im Cloud-Geschäft zu übernehmen.

Zimory hat Management-Software für Cloud-Infrastruktur entwickelt, die die Berliner Firma für Diensteanbieter, Unternehmen und Cloud-Broker positioniert. Die "Zimory Cloud Suite" vereinfacht, automatisiert und beschleunigt nach Angaben des Herstellers die Erstellung, Einführung und Verwaltung aller Arten (Public, Private, Virtual Private, Hybrid) von Cloud-Umgebungen und bilde eine zentrale Grundlage für Cloud-Marktplätze, Enterprise Services, Anwendungen und Infrastruktur. Zimory hat seinen Hauptsitz in Berlin, entwickelt in Erfurt und Minsk (Weißrussland) und hat im Frühjahr eine US-Tochter in New York City gegründet.

»