Bitkom

180 Milliarden Handyminuten pro Jahr

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Das Handy hat sich durchgesetzt: 83 Prozent der Deutschen über 14 Jahre besitzen mindestens eines. Damit telefoniert jeder Deutsche im Schnitt 3,5 Stunden im Monat am Handy. Doch trotz des Booms sinken die Einnahmen der Netzbetreiber.

Trotz der vielfältigen Funktionen, die ein Handy heutzutage hat, trotz des Booms bei SMS und des mobilen Surfens ist das Telefonieren ist nach wie vor die wichtigste Funktion von Handys. Das sagte der Branchenverband Bitkom auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur.

Demnach stieg die Summe der in Deutschland im vergangenen Jahr geführten Handy-Gespräche im vergangenen Jahr um fast sechs Prozent auf 180 Milliarden Minuten an. Somit telefonierte jeder Deutsche im Schnitt gut drei Stunden im Monat mobil.

Seit 2005 hat sich damit das Gesprächsvolumen mehr als verdoppelt. Auf der anderen Seite sind jedoch die Gesprächsminuten im Festnetz in den vergangenen Jahren mit knapp 200 Milliarden Minuten weitgehend konstant geblieben.

Handytelefonate sind heute eine Selbstverständlichkeit geworden.
Handytelefonate sind heute eine Selbstverständlichkeit geworden.

In diesem Jahr werde die Zahl der Handy-Minuten voraussichtlich weiter auf rund 192 Milliarden steigen, so Bitkom „Waren Handytelefonate früher noch die Ausnahme, sind sie heute aufgrund der technischen Entwicklung und des massiven Preisverfalls eine Selbstverständlichkeit", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Verantwortlich für den Boom bei den Gesprächsminuten seien laut Bitkom vor allem Flatrates und Volumentarife. Besonders stark stieg die Zahl der abgehenden Gesprächsminuten, um acht Prozent auf 101 Milliarden.

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