3D-Drucker

14 Modelle im Kaufratgeber

07.12.2016
Von  und Lucas Mearian
Florian beschäftigt sich mit dem Themenbereich IT-Security und schreibt über reichweitenstarke und populäre IT-Themen an der Schnittstelle zu B2C. Daneben ist er für den Facebook- und LinkedIn-Auftritt der COMPUTERWOCHE zuständig.
Sie wollen additive Fertigung im Home Office umsetzen? Oder suchen ein Geschenk für sich selbst um Geschenke zu drucken? Wir zeigen Ihnen die derzeit besten 3D-Drucker, die man für Geld kaufen kann.

3D Hubs ist ein mittlerweile drei Jahre altes Start-Up, das einen Online-Marktplatz für 3D-Druck-Modelle etabliert hat. Das Netzwerk des Amsterdamer Start-Ups umfasst inzwischen mehr als 10.000 3D-Druck-User weltweit. Vor kurzem hat 3D Hubs seinen dritten jährlichen 3D Printer Guide veröffentlicht. Dieser bildet ein 3D-Druck-Ranking ab, das auf den Tests und Erfahrungen von genau 8624 Besitzern 513 verschiedener Drucker-Modelle basiert.

3D-Drucker kaufen? Der Printer Guide hilft!

Vierzehn 3D-Drucker konnten sich dabei in insgesamt fünf Kategorien durchsetzen und haben es in den diesjährigen Printer Guide geschafft. Dabei spielten unter anderem folgende Kriterien eine Rolle: Druckqualität, Verarbeitungsqualität, Verlässlichkeit, Benutzerfreundlichkeit, Fehlerquote, Kundenservice, Community, Nebenkosten und Software. Die Wertung reicht von einer ziemlich vernichtenden 1 bis zur über alles erhabenen 10. Dabei wurden die 3D Printer in folgende Kategorien unterteilt:

Wir sagen Ihnen, welcher 3D-Drucker der Richtige für Ihre Bedürfnisse ist.
Wir sagen Ihnen, welcher 3D-Drucker der Richtige für Ihre Bedürfnisse ist.
Foto: Olena Yakobchuk- shutterstock.com

Budget: Preis-Leistung ist bei den 3D-Druckern in dieser Kategorie das entscheidende Kriterium. Jedes dieser Geräte bietet gemessen an seinem Preis gute Qualität und eine hilfreiche Community.

Plug’n’Play: Die Printer in dieser Kategorie funktionieren mit minimalem Setup ‚straight out of the box‘. Die Sieger-Geräte sind die mit der besten Benutzerführung und Qualität. Natürlich spielt auch in diesem Bereich der Hersteller-Support eine wichtige Rolle.

Prosumer: Diese Kategorie richtet sich an professionelle Nutzer und KMUs, die einen hochwertigen 3D-Drucker für den Schreibtisch suchen, der verlässlich qualitativ gute Ergebnisse liefert.

Workhorse: Die 3D-Druck-Modelle in dieser Kategorie richten sich an Nutzer, die Nonstop-Einsatz bei minimaler Fehlerquote erwarten. Die Geräte in dieser Kategorie sind auf Verlässlichkeit getrimmt.

SLS: Die meistgenutzte 3D-Druck-Technologie im industriellen Bereich (auf der 3D Hubs Plattform) bildet eine eigene Kategorie.

Die besten 3D-Drucker des Jahres

Foto: 3D Hubs

In der Budget-Kategorie konnte sich der Original Prusa i3 MK2 von Prusa Research mit einem Ergebnis von 9.1 durchsetzen. Bei diesem 3D-Drucker handelt es sich außerdem um ein Kit. Zusammenbauen muss man das Teil also selbst. Da es sich um eine RepRap-Maschine handelt (die ihre eigenen Bestandteile drucken kann), dürfte das aber kein großes Hindernis darstellen.

Auf den Plätzen zwei und drei landeten im Budget-Bereich der Rostock MAX (8.8) sowie der Printrbot Simple Metal (8.5).

Foto: 3D Hubs

In der Kategorie Plug’n’Play teilen sich der CraftBot Plus von CraftUnique und der LulzBot Mini von Aleph Objects mit einer Wertung von jeweils 9.1 den Sieg. Auf Rang zwei landet der CEL Robox mit einer ebenfalls respektablen 9.0.

Foto: 3D Hubs

Der 3D-Drucker der Wahl für Prosumer ist laut Printer Guide der Ultimaker 2+, der sich mit einer Durchschnittswertung von 9.1 in dieser Kategorie an die Spitze setzt. Auf den Plätzen folgen der Form 2 von Formlabs (9.0) und der M200 von Zortrax (8.9).

Foto: 3D Hubs

Unter den 3D-Druck-Arbeitstieren tut sich insbesondere der Makergear M2 mit einem Rating von 9.2 hervor. Er verweist sowohl LulzBot TAZ6 (9.1), als auch BCN3D Sigma (8.9) und FlashForge Creator Pro (8.9) auf die Plätze.

Foto: EOS

In der Kategorie SLS gab es lediglich einen Kandidaten und zwar den P 396 aus dem Hause EOS. Der kommt ausschließlich in der Industrie zum Einsatz und schmilzt mit Hilfe von Lasern Metallpulver zu komplexen Objekten zusammen. Kostenpunkt: 250.000 Dollar. Durchschnittsnote: 8.2 (basierend auf 50 Bewertungen).

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer US-Schwesterpublikation computerworld.com.