Akkreditierung verzögert

1&1 - De-Mail soll bis Ende 2012 starten

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
De-Mail von 1&1 ist immer noch nicht akkreditiert. Unsere Schwesterpublikation CIO.de sprach exklusiv mit 1&1-Vorstand Jan Oetjen über Kosten, Services und den E-Postbrief.
1&1-Vorstand Jan Oetjen machte passend zur IFA Werbung für De-Mail.
1&1-Vorstand Jan Oetjen machte passend zur IFA Werbung für De-Mail.
Foto: 1&1

Im März dieses Jahres gab sich 1&1-Vorstand Jan Oetjen noch zuversichtlich. Damals sagte er zu den Interviewern des Magazins CHIP: „Wir sind aber guter Dinge, dass wir mit der De-Mail in der zweiten Jahreshälfte in den Massenmarkt starten können." Als möglichen Starttermin für das Endkunden-Geschäft mit der De-Mail nannte er die IFA in Berlin. Doch inzwischen ist die IFA vorbei, und noch immer ist es nicht losgegangen. CIO.de fragte bei 1&1-Vorstand Jan Oetjen nach.

CIO.de: Warum wurde De-Mail bei 1&1 noch nicht akkreditiert, wann wird das erfolgen?

1&1-Vorstand Jan Oetjen: Wir befinden uns noch im Akkreditierungsprozess. Wir können heute nicht zeitlich genau auf den Tag sagen wann es losgeht. Wir gehen aber davon aus, dass wir in den nächsten Monaten unsere Urkunde erhalten.

CIO.de: Wann rechnen Sie intern damit?

Oetjen: Der Prozess dauert zwischen drei und vier Monaten. Wenn das so ist, dann sind wir im vierten Quartal damit durch und können spätestens Ende des Jahres starten.

Aufwändige Akkreditierung

CIO.de: Woran hakt es derzeit?

Oetjen: Es hakt nicht an der technischen Fertigstellung. Damit sind wir fertig. Wir durchlaufen gerade die Stufen der recht aufwändigen Akkreditierung, und dieser Prozess dauert halt einige Monate.